Geschichte des FC Grünbach

 

 

 

75-jähriges Bestehen wird als Möglichkeit gesehen, die Vergangenheit- mit Höhen und Tiefen wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Sportliche Aktivitäten und kameradschaftliche Verbundenheit sind der Grundstein des Verein.

 

Mit dem elektrischen Licht kam auch der Fußball nach Grünbach, denn junge fußballbegeisterte Männer aus Grünbach und Umgebung taten sich bereits 1923/24mit den damals dort tätigen Arbeitern des Elektrizitätswerks zusammen und gründeten eine Fußballmannschaft.

Sie spielten bis 1932 als „Wilder Haufen“ und erst Weihnachten 1932 wurde der Fußballclub Grünbach offiziell gegründet.

Die Platzverhältnisse waren lange nicht so klar wie heute. In der Anfangszeit gab es zum Grundstückstausch eine Vereinbarung, wonach die Spieler auf dem Ersatzgrund die Heuernte einbringen mussten.

Wie die Vereinschronik zeigt, hat die „Flureiche“, die als Skulptur im neuen „Grünbacher Friedhof“ ihren Platz gefunden hat, auch bei den Fußballern des FC eine riesengroße Rolle gespielt.

Sie befand sich nämlich auf dem damaligen Fußballplatz, sodass um sie herum gespielt wurde. Das ging wunderbar – besser war natürlich die Heimmannschaft das „Hindernis“ gewöhnt und so sprachen die Gegner oftmals vom 12.Mann der Grünbacher.

Große Freude herrschte 1968 als der Verein mit 2.500 Arbeitsstunden der Aktiven seine „eigenen vier Wände“ – in Form einer Umkleidekabine in Holzbauweise erstellte.

Mit dieser Einrichtung zählte Grünbach zu den ersten Vereinen, die den Spielern diese Annehmlichkeiten bieten konnte.

Die Turnhalle sowie die heutige Sportanlage mit Vereinsheim waren weitere kostspielige Maßnahmen, die neben dem Sportbetrieb mit vielen freiwilligen Arbeitsstunden und der Unterstützung von Grundeigentümer, Gemeinde, Landkreis und BLSV zu bewältigen waren.

Der Verein ist weiterhin bestrebt – neben dem sportlichen Erfolg – der Jugend und den Erwachsenen in einer großen „Familie“ Kameradschaft und Geborgenheit zu bieten.